Fertigmörtel – eine frühzeitige Erfindung

Fertigmörtel - den richtigen wählen und Verschiebungen dieser Art verhindern © naama - flickr.com

Mörtel findet seine Anfänge bereits in der Antike und gehört damit zu einem der ältesten Werkstoffe, die noch heute Anwendung finden. Allerdings sind die Möglichkeiten der Verarbeitung und der Bereich der Nutzung durch neue Technologieentwicklungen stark angewachsen. So gibt es nicht mehr nur einen Mörtel, der für alles verwendet wird, sondern für jede Anwendung kann ein speziell konzipierter Mörtel genutzt werden. Neben dem reinen Zementmörtel, der zum individuellen Anmischen mit Sand genutzt wird, können Sie allerdings auch bereits fertig gemischten Mörtel nutzen. Der Fertigmörtel ist eine große Arbeitserleichterung, denn sie beinhalten bereits alle nötigen Bestandteile und können einfach mit Wasser angerührt werden.

Fertigmörtel – das richtige Anrühren für eine schnelle Verarbeitung

Für das Fertigmörtel Anrühren benötigen Sie einen geeigneten Behälter, wie etwa einen Mörteleimer und einen Rührstab. Der Rührstab wird in eine Bohrmaschine befestigt und durch diese angetrieben. Beachten Sie immer das genaue Mischungsverhältnis, welches auf der Verpackung vom jeweiligen Hersteller festgehalten ist. Außerdem sollten Sie immer nur so viel Fertigmörtel vorbereiten, wie Sie auch innerhalb der Trockenzeit verarbeiten können. Ansonsten härtet der Fertigmörtel schnell aus und lässt sich dann nicht mehr problemlos verarbeiten.

Fertigmörtel – Produktauswahl und Kosten

Der Fertigmörtel unterscheidet sich häufig in Bezug auf die verwendete Basis. So bestehen viele Mörtelarten aus Zement, Gips oder Kalk. Durch die Zugabe von Kunststoff wird der Mörtel vergütet und lässt sich so einfacher verarbeiten. Je nach Verwendungszweck variieren die Preise für Fugenmörtel zwischen 30 und 50 Euro (25 Kilogramm). Hersteller wie PCI bieten außerdem sogenannten Flexmörtel an, die auch für besonders beanspruchte Flächen genutzt werden können. Für empfindliche Bodenbeläge wie Naturstein, lohnt es sich speziellen Mörtel zu nutzen, damit Schäden bei der Verarbeitung vermieden werden. Um die benötigte Menge zu ermitteln, berechnen Sie vorher die zu verfliesende Fläche oder fragen Sie den Fliesen-Fachmann. Denn so sparen Sie unnötige Kosten für nicht benötigten Werkstoff.