Flexmörtel – schnelles Anrühren und unkompliziertes Verarbeiten

Ob Küche, Bad oder Terrasse die Fliesen sind stets hohen Belastungen ausgesetzt.
Damit die Fliesen dauerhaft stabil sind und nicht schnell brechen, ist die Auswahl des richtigen Flexmörtels wichtig. Fliesenverlegungen.org informiert Sie über die richtige Verwendung und den Einsatz von des Materials!

Durch richtigen Flexmörtel zerbrochene Fliesen vermeiden ! © naama - flickr.com

Als Flexmörtel bezeichnet man alle Verlegemörtel, die aus einer Komponente bestehen und nach der Anmischung mit Wasser verarbeitungsfertig sind. Flexmörtel findet beim Verlegen von keramischen Platten und Fliesen, von Platten aus Betonwerkstein und aus Naturstein, sowie von Fliesen und Platten mit glasierter Rückseite Verwendung. Im Außenbereich eignet sich Flexmörtel besonders beim Verlegen von Platten mit geringer Wasseraufnahme wie beispielsweise Terrassenplatten.

Flexmörtel – Anforderungen an die Verarbeitung

Die Verarbeitung von Flexmörtel mit Fliesen aus Naturstein oder Terrassenplatten folgt denselben Anforderungen wie die Technik für Dünnbettmörtel. Bei Arbeiten im Außenbereich, bei der Verkleidung von Schwimmbecken oder bei Bodenflächen, die einer starken Beanspruchung ausgesetzt sind, ist das Buttering-Floating-Verfahren anzuwenden. Flexmörtel ist genormt, und Fliesen- oder Verlegekleber, die diese Bezeichnung verwenden, müssen Mindestanforderungen bei Haftzugfestigkeit und Verformung erfüllen. Dies schafft Planungs- und Ausführungssicherheit für Fliesenleger.

Flexmörtel – Terrassenboden verlegen

Wer sich zwischen Wohnbereich und Garten ein wohnliches Plätzchen einrichten möchte, kann Terrassenplatten aus Naturstein verlegen. Dazu schafft man sich mit Schotter und Splitt auf der Erdschicht einen ebenen und tragfähigen Untergrund. Für zusätzlichen Schutz vor Feuchtigkeit aus dem Boden und für die Vermeidung von Unebenheiten sorgt die Belegung des Terrassenbodens mit Hartholzdielen. Auf die Terrassenplatten aus Naturstein werden Langhölzer von 40 bis 60 Zentimeter Dicke aufgelegt und an der Hauswand oder mit einbetonierten Bodenankern befestigt. Die Langhölzer müssen mit der Wasserwaage genau ausgerichtet werden, damit die Dielen eben verlegt werden können. Die Dielen werden im rechten Winkel zu den Tragebalken und parallel zur Hauswand angeordnet. Beim Verlegen sollte man auf gleichmäßige Fugen achten, und die Dielen zunächst nur locker verschrauben, damit kleine Korrekturen jederzeit möglich sind. Auf diese Weise kann man sich einen wetterfesten Terrassenboden verschaffen, denn die Terrassenplatten aus Naturstein halten Feuchtigkeit und Frost von den Dielen fern.

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