Natürlich wohnen mit Holzboden im Bad

Seien es Schiffsplanken, Bootsstege, Sommerterrassen oder eine Sauna: Holz und Wasser sind eine beliebte und erfolgreiche Kombination und wecken Assoziationen von Sommer, Urlaub und Entspannung. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es attraktiv, im heimischen Bad ebenfalls einen Holzfußboden einzubauen.

CK Holzboden im Bad
Holzboden im Badezimmer wird immer beliebter. © s.media / pixelio.de

Neben dem persönlichen Wellness-Gefühl gibt es aber noch weitere gute Argumente für Parkett im Badezimmer. So sorgt Holz für eine gute Wärmedämmung und kann, im Gegensatz zu Fliesen, kalte Füße effektiv verhindern – ganz ohne Badvorleger, Teppich und Fußbodenheizung! Außerdem kann Holz durch seine natürliche Oberfläche zu einem ausgewogenen Raumklima beitragen; eine Eigenschaft, die gerade im Badezimmer sehr erwünscht ist.

Hohe Luftfeuchtigkeit und viel Wasser – ein Problem?

Dennoch ist Holz als Bodenbelag bisher noch sehr selten in Badezimmern zu finden. Besonders die hohe Luftfeuchtigkeit und das Spritzwasser im Bad lassen viele zögern, einen Einbau von Holzfußboden vorzunehmen. Dabei kann Parkett im Bad ebenso robust sein wie Steinfußboden. Wichtig ist an erster Stelle, das richtige Holz zu wählen. Harthölzer mit kleinen Poren nehmen wenig Wasser auf und haben ein dementsprechend günstiges Quellverhalten. Hierzu zählen viele Tropenhölzer, die auch im Schiffsbau Verwendung finden, wie Teakholz, aber auch die weniger bekannten Doussie, Jatoba und Merbau. Wer allerdings Wert legt auf Produkte aus nachhaltiger Forstwirtschaft, sollte sich eher für die heimische Räuchereiche entscheiden. Hierbei handelt es sich um Eichenholz, dass durch eine Begasung mit Ammoniak widerstandsfähiger und im Farbton dunkler gemacht wird.

Bambusfußboden im Badezimmer

Optimal ist auch die Verwendung von Bambusparkett für den Badezimmerfußboden. Das verholzte Gras weist die gleichen positiven Eigenschaften wie Holz auf und ist zusätzlich noch härter und feuchtigkeitsresistenter. Da Bambus zudem – wie gemähtes Gras – einfach nachwachsen kann, ist es einer der nachhaltigsten Baustoffe.

Behandlung und Pflege

Wofür Sie sich auch entscheiden: Sowohl Holz- als auch Bambusböden müssen regelmäßig gepflegt werden, um dauerhaft schön zu bleiben. Für Holzfußboden empfiehlt sich die wiederholte Behandlung mit Öl oder Wachs; Bambus kann dagegen auch gut lackiert werden. Unabhängig von der Art und Oberflächenbehandlung aber gilt für jeden organischen Boden: Stehendes Wasser richtet langfristig Schaden an und sollte daher so schnell wie möglich beseitigt werden.