Polygonalplatten – Vieleckform für den Außenbereich

Polygonalplatten
Polygonalplatten © dennis13 by stock.xchng

Als Polygonalplatten bezeichnet man meist aus Quarzit bestehende Platten für den Außenbereich, welche eine Vieleckform, sowie eine unregelmäßige Naturstein-Optik besitzen. Oft werden auch Platten aus Kalkstein verlegt, jedoch hat dies Nachteile wie z.B. eine geringe Abriebfestigkeit und kaum Beständigkeit gegenüber Säuren. Deshalb sollte bei der Säuberung besonders darauf geachtet werden, dass keine Reinigungsmittel mit hohem Säureanteil benutzt werden, da die Platten sonst Schäden an der Oberfläche davontragen könnten.

Verlegen von Polygonalplatten auf der Terrasse

Nach einer ersten Sortierung der Platten nach Form und Größe, sollte man sich die Terrassenplatten ansehen und feststellen, ob größere Unterschiede in den Dicken vorliegen, ist dies der Fall, ist ein Verlegen im Dickbettverfahren unumgänglich. Hierbei kann man den Mörtel in einer Stärke von 20 – 30 mm auf die Grundplatte der Terrasse auftragen und braucht keinen Estrich als Zwischenschicht. Bei weniger großen Unterschieden in den Dicken der Terrassenplatten nutzt man das Mittelbettverfahren, dessen Unterschiede zum Dickbettverfahren darin bestehen, dass die Mörtelschicht zwischen 10 – 20 mm dick ist und man einen Estrich als Zwischenschicht zwischen der Grundplatte der Terrasse und der Mörtelschicht benötigt. Nach dem Auftragen des Mörtels legt man die Polygonalplatten auf und klopft sie mit einem Gummihammer fest. Das Verfugen kann mit Mörtel, Kies oder Splitt erfolgen.

Verlegung von Polygonalplatten – Was ist zu beachten?

Beim Verlegen von Polygonalplatten ist zu beachten, dass diese Arbeit sehr viel Erfahrung voraussetzt und deswegen nur von Fachleuten oder sehr geübten Handwerkern auszuüben ist. Oftmals werden die Terrassenplatten in einem Kies- bzw. Splittbett verlegt, was zu Rissen in der Struktur der Platten führen kann. Des Weiteren sollte man beim Verfugen mit Kies oder Sand bedenken, dass dies zu Unkrautbildung in den Fugen führt.

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