Terrassenplatten – Auswahl und Einbau

Terrassenplatten
Terrassenplatten - welche sollen es sein? © nimkenja - pixelio.de

Was gibt es schöneres, als an warmen Juni- und Julitagen das gemeinsame Frühstück auf der Terrassen zu genießen oder ein wohliges Sonnenbad zu nehmen? Zum rechten Urlaubsfeeling gehören jedoch nicht nur Sonnenschein, gutes Essen und ein gepflegter Garten, sondern auch stimmiges, wohlüberlegtes Design. Dies gilt gerade für die Auswahl der Terrassenplatten – hier findet man sich jedoch schneller, als man denkt, in einem unübersichtlichen Angebotsdschungel wieder.

Terrassenplatten-Materialien

Zunächst sollte man sich über die materielle Beschaffenheit der Fliesen klar werden. Großer Beliebtheit bei Grundstückseigentümern erfreuen sich Modelle aus Feinsteinzeug. Dies ist nicht nur zahlreichen Farbnuancen, Stilen, Formaten und Strukturen zu verdanken, sondern auch der enormen Robustheit der spezialgehärteten Platten. Weder Frost noch Reinigungsmittel oder mechanische Belastung können den „Allroundern“ etwas anhaben. Wem ein einfacher Kreuzverband zu langweilig ist, kann sich an komplizierten Verlegemustern wie dem „römischen Verband“ versuchen oder den Außenbereich durch Granit-Inlays, bunte Bordüren, Mosaike und luxuriöse Rosonen aufwerten lassen. Diese sollten allerdings unbedingt vom Experten angefertigt werden. Schließlich will der Umgang mit einem manuellen Fliesenschneider gekonnt sein.

Wer das heimische Grün eher durch Terrassenplatten in mediterraner Optik unterstützt haben möchte, kommt beim Kauf von Naturstein-Produkten auf seine Kosten. Internet-Händler wie JONASTONE bieten Schiefer, Sandstein, Grauwacke und Co. für ca. 30 Euro pro Quadratmeter an. Zugegeben: Kein Schnäppchen, doch das edle, rustikale und „warme“ Ambiente entlohnt voll und ganz.

Die Terrassenplatten-Verlegung

Beim Einbau der Terrassenplatten muss zunächst ein sauberes Kiesbett angelegt werden, das als natürlicher Fliesenkleber für Feinsteinzeug, Naturstein und Co. fungiert. Um Stauwasser und Frostsprengung zu vermeiden, sollte die Terrasse mit einem Gefälle von etwa zwei Prozent vom Eigenheim wegführen. Ist dieser Teil erst einmal geschafft, werden die Fliesen ins Splittbett gedrückt und mit Hilfe eines Gummihammers festgeklopft. Sind die Terrassenplatten schwer und groß genug (hier empfehlen sich Maße von 40 mal 40 Zentimetern), kann man auch über eine „lose“ Verlegung nachdenken, bei der sogenannte Stelzlager als Ebene zwischen Boden und Fliesen eingeschaltet werden. Wenn Ihnen dies zu viel Arbeit ist, dann können Sie auch einen Handwerker beschäftigen, der für Sie die Terrassenplatten-Verlegung übernimmt. Der Profi kann Sie vor Baubeginn auch ausführlich über Gestaltungsmöglichkeiten informieren.

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