Verfugen leicht gemacht

Verfugen von Fliesen
Verfugen von Fliesen © robinsan - flickr.com

Was versteht man unter dem Begriff Kreuzfugen und wie erreicht man saubere Silikonfugen ohne unschöne Aufwerfungen oder Kanten? Hier erfahren Sie, was beim Verfugen zu beachten ist.

Verfugen – verschiedene Varianten

Je nach Einsatzgebiet nutzt man unterschiedliche Fugenmassen. Die Bandbreite reicht von einer ganz herkömmlichen bis hin zu hochelastischen, welche zum Beispiel auf Fußbodenheizungen zur Anwendung kommen. Auch die Palette der Fugenfarben ist enorm. Unterschiede gibt es des Weiteren in der Art, wie die Fliesen verlegt werden. Hieraus ergeben sich unterschiedliche Fugenbilder. Die wohl häufigste Variante sind Kreuzfugen. Hierbei treffen die horizonale Lagerfuge und die vertikale Stoßfuge aufeinander und bilden, wie es der Name schon aussagt, ein Kreuz. Diese Möglichkeit zur Verlegung hat den Vorteil, dass man kleine Größenunterschiede der einzelnen Fliesen ausgleichen kann, sodass ein harmonisches Gesamtfugenbild entsteht. Neben den Kreuzfugen gibt es zum Verfugen als Alternativen auch das Fischgrätenmuster, den Halb- oder Viertelversatz und einige mehr.

Verfugen mit Silikon

An arbeitenden Kanten, wie an den Rändern von Räumen, sind elastische Fugen erforderlich. Hierfür verwendet man Silikonfugen. Diese gibt es in verschiedenen Farben. In Feuchträumen sollte man darauf achten, dass man ein schimmel- und pilzhemmendes Silikon verwendet. Um eine saubere Fuge zu erreichen, feuchtet man das aufgebrachte Silikon und den Finger mit einem Sprüher mit Wasser verdünntem Spülmittel an und zieht auf dem Silikon ab. So wird sie glatt und glänzend. Zu beachten ist, dass es sich bei Silikonfugen um so genannte Wartungsfugen handelt, das heißt das Verfugen ist von Zeit zu Zeit neu erforderlich.

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