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Antikmarmor

Antikmarmor © archer01 - flickr.com

In fast allen Bereichen im Wohnraum werden Natursteine verwendet um eine gewisse Behaglichkeit auszustrahlen. Sie sind ein Inbegriff von Eleganz. Viele Gesteinsarten wie z.B. Sandstein, Antikmarmor und Granit werden hier eingesetzt.

Marmor ist entstanden aus kalkhaltigen Ablagerungen die unter hohem Druck und Hitze vor Jahrtausenden kristallisiert sind. Die Schattierungen im Marmor, die Marmorierung, sind auf Einlagerungen anderer Stoffe zurückzuführen. Dieser Naturstein ist wie auch Sandstein sehr säureempfindlich.

Die Herstellung von Antikmarmor

Um dem Marmor ein antikes Aussehen zu verleihen wird das zu bearbeitende Stück entweder getrommelt, oder gemeißelt. Beim Trommeln werden die Marmorplatten zusammen mit Gesteinsbrocken in einer Trommel gedreht. Heraus kommen Platten die abgerundete Kanten und eine antik aussehende Oberfläche aufweisen. Beim Meißeln werden von den Marmorstücken die Kanten grob und unregelmäßig abgeschlagen, anschließend wird die Oberfläche mit großen Bürsten aufgeraut. Der so entstandene Antikmarmor kann dann in Form von Terrassenplatten oder Polygonalplatten im Außenbereich oder als Bodenfliesen im Innenbereich verlegt werden.

Der Einsatzbereich und die Pflege von Antikmarmor

Antikmarmor kann für viele Bereiche eingesetzt werden. Zu finden ist er auch als Küchenarbeitsplatte, als Treppe oder auch als Fensterbank. Das sind nur einige Beispiele für den Einsatz dieses Natursteins. Bei der Pflege des Antikmarmors ist zu beachten, dass er säureempfindlich ist. Er ist zwar durch eine Behandlung mit Wachs nicht so empfindlich wie polierter Marmor sollte aber dennoch mit einem säurefreien Reiniger gereinigt werden. So hat man länger Freude an dieser Fliesenart.

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